Wie passen Rap und Inklusion zusammen?

Veröffentlicht: November 7, 2012 von Leonie in Neuigkeiten!

Fulda, 06.11.2012 – Diesen Freitag wird in Fulda ein integratives HipHop Musical aufgeführt. Doch manch einer kann sich unter einem HipHop Musical wenig vorstellen.
„Dass wir uns für diese Musikrichtung entschieden haben ist sozusagen ein Nebeneffekt. Durch meine Augen 2.0’ ist ein Projekt von KiTz (Kinder im Takt zusammenführen) und der Schwerpunkt liegt dabei nicht auf der Musikrichtung sondern auf der Integration, Inklusion und der Suchtprävention.“ erklärt Initiator Dr. Wolfram Geiger. „Dennoch ist die Musikrichtung bei diesem Stück sehr ansprechend – sie ist keine Frage des Musikgeschmacks sondern Bote“.

Das dritte Projekt von KiTz nach farbula und ImaGO bediene sich des Raps und auch gewissermaßen des Starrapers Eko Fresh, um die Altersklasse der Jugendlichen zu erreichen. „Diese Jugendliche sind vornehmlich zwischen 12 und 16 Jahre alt. Es ist nicht einfach, diese Alterklasse für Inklusion, Toleranz und Respekt zu sensibilisieren. Und genau deshalb bedienen wir uns ihrer Sprache und Musik.“ erklärt Dr. Geiger weiter.

Bisher mit Erfolg: Über 100 Kinder nehmen an dem Projekt teil und der Kartenvorverkauf läuft gut. „Wir freuen uns besonders, dass Schulklassen ein großes Interesse haben, sich gemeinsam das Musical anzuschauen. Sie repräsentieren genau die Gruppe von Menschen, die wir besonders erreichen undsensibilisieren wollen. Deshalb gibt es für Schulklassen auch ermäßigte Gruppentickets.“

Um Nachhaltigkeit und Effektivität zu erlangen, aber auch gleichzeitig professionell aufgestellt zu sein, wurde der Kontakt zu regionalen und überregionalen Fachleuten gesucht. Daraus ist die Kooperation von Staatlichen Schulamt Fulda, den Fachstellen für Suchtprävention der Diakonie und Caritas, sowie der Stiftung Sehnsucht aus München entstanden. Auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans begrüßt das bundesweit einmalige Konzept von KiTz und übernimmt die Schirmherrschaft über das Musical.Nun gibt es eine weitere Würdigung des Projekts:

„Wir freuen uns sehr über die Entscheidung Frau Dyckmans „Durch meine Augen 2.0“ als Projekt des Monats November der Drogenbauftragten zu erklären. Es ist eine große Ehre für uns.“, freut sich Dr. Wolfram Geiger.

„Kinder stark zu machen für ein selbstbewusstes und selbstbestimmtes Leben heißt auch, sie über die Wirkung und Risiken etwa des Alkohol-, Tabak- oder Drogenkonsums aufzuklären. Ich freue mich daher sehr, dass das von Kindern und Jugendlichen gestaltete Musical „Durch meine Augen“ diese Themen anspricht.“ begründet Mechthild Dychmans ihre Entscheidung. Weiterhin wünscht sie allen Mitwirkenden „Toi, toi, toi!“

Fotos: Steffen Löffler

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