Das Organisations-Team stellt sich vor: Frank Tischer

Veröffentlicht: Oktober 3, 2012 von Leonie in Neuigkeiten!

Heute: Frank Tischer, 45, Komponist

Wie verbringst du deine Freizeit?
So oft es geht mit meiner Familie. Ansonsten lese ich sehr gerne, wandere oder fahre Harley. Man will mich angeblich auch schon mal Abends in der Fuldaer Unterstadt gesehen haben.

Was ist wichtig für dich im Leben?
Nicht stehen zu bleiben, offen dafür zu sein, Neues und neue Menschen kennenzulernen und mich nicht von Vorurteilen leiten und einschränken zu lassen.

Was ist deine Aufgabe bei Durch meine Augen?
Ich bin der musikalische und technische Leiter, komponiere die Musik und Songs und werde bei der Aufführung die Musik- & Athmoeinspielungen machen, sowie die Szenen live am Klavier musikalisch begleiten.

Was macht man eigentlich als Komponist?
Als Komponist der Songs musste ich mich erst mit der Hip Hop Musik und ihrer Stilistik näher auseinandersetzen. Das Schreiben von HipHoptiteln hat nicht viel mit Komponieren zu tun. Sowohl rhythmisch als auch musikalisch passiert nicht wirklich viel in so einem Stück. Die Hauptlast liegt auf dem Texter und Rapper. Deswegen habe ich, nachdem ich ein musikalisches Grundkonzept hatte, die Stücke mit Tim zusammen produziert

Was bedeutet Durch meine Augen für dich?
Ein sehr gutes Projekt, bei dem ich mich freue, dabei zu sein, weil es wichtig Botschaften enthält. In der Sprache eines Großteils unserer Jugendlichen, vermittelt es Werte wie Toleranz und Gewaltlosigkeit und das in einem Musikstil, in dem diese Werte oftmals überlagert sind durch Gangstergehabe und Bad Boy-Image. Das Stück appelliert an die Jugendlichen, sich nicht in einen vermeintlich leichteren Weg abgleiten zu lassen. Nachzuäffen was andere machen ist nicht cool, sondern an sich selbst zu glauben und den eigenen Weg zu finden, das ist cool und verdient Respekt.

Was ist das Besondere bei Durch meine Augen für dich?
Ähnlich wie bei „Farbula“, dass das Stück integrativ ist und das verschiedene Generationen zusammen Tanzen, Schauspielen, Rappen und solch ein Projekt auf die Beine stellen.

Was war bis jetzt das tollste Erlebnis  für dich bei Durch meine Augen?
Wie gut auch die Jüngsten des Ensembles ihre Sache machen und wie sich darüber freuen.

Auf was freust du dich bei dem Projekt Durch meine Augen?
Die Beteiligten wieder zu sehen und auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Dieses Mal ist ja auch der Rahmen um ein Vielfaches größer, dass macht es noch spannender. Schön ist auch das gemeinsame Lampenfieber und die „Erlösung“ davon, nach dem Finale.

Was macht nach einen richtigen Helden aus?
Jemand, der nicht mit dem Strom schwimmt und der, wenn es drauf ankommt, seine Furcht überwinden kann. Jemand der sich einmischt und hilft wenn es darauf ankommt. Jemand auf dem man sich verlassen kann.

Was willst du den Jugendlichen mit auf den Weg geben?
Individualität ist wichtiger, als sich selbst zu verändern, nur um in eine Gruppe, Szene oder Gang aufgenommen zu werden.

Friedlich sein ist NICHT uncool, aber Gewalt IST es.

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